Historie

Geschichte des Männerchor „Liederkranz“ 1892 Oberveischede

Im Jahre 1892 versammelte der Lehrer von Oberveischede, Herr Lemberg, achtzehn sangesfreudige Männer um sich, um durch einen mehrstimmigen Gesang die Geselligkeit zu pflegen und damit zum Kulturträger des Dorfes zu werden.

Bis zum 1. Weltkrieg 1914-1918 führten nur die am Ort tätigen Lehrer den Taktstock. Während des Krieges ruhte die Gesangstätigkeit. Der Verein nahm aus Dirigentenmangel erst 1920 seine Arbeit wieder auf. In der Zeit von 1920-1951 mussten häufig Notlösungen in der Dirigentenfrage gefunden werden.

Im Jahre 1951 konnte Herr Paul Gastreich aus Lennestadt-Altenhundem dazu bewegt werden, die musikalische Leitung des Männerchores zu übernehmen. Im Jahre 1995 nach 44jähriger Dirigententätigkeit wurde Paul Gastreich zum Ehrendirigenten ernannt und übergab die Leitung des Chores an Chordirektor Hubertus Schönauer aus Ottfingen.

Im Jahre 1927 ging das gesamte Vereinsmobiliar aufgrund eines Brandes verloren. Aber bereits 1930, anlässlich eines Freundschaftssingens, konnte eine neue Fahne eingeweiht werden.

Der 2. Weltkrieg legte die gesamte Arbeit des Liederkranzes erneut lahm. Doch schon 1946 war es der alte Sängerstamm, der sich sofort wieder zur Pflege des deutschen Liedes zusammenfand.

In seiner 120jährigen Geschichte hatte der Verein sowohl äußere wie auch innere Krisen zu meistern. Dass dies gelang, spricht für die edle Gesinnung derer, denen das Gemeinwohl oberstes Gebot war

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